Die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen – mit Leonhard Dobusch

Überall in Europa steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter Druck. Politisch, weil dort gespart werden soll, wo er unbequem wird. Aber auch von jenen, die ihm wohlgesonnen sind, wird die Kritik lauter: Das System sei zu schwerfällig, erreiche junge Menschen kaum noch, und der Übergang in die digitale Welt gehe zu schleppend voran.

Ein solcher wohlgesonnener Kritiker ist Leonhard Dobusch. Er ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Innsbruck und saß mehrere Jahre im ZDF-Fernsehrat. Im Unterschied zu vielen anderen hat er über die Jahre aber nicht Kritik allein an den Öffentlich-Rechtlichen geübt, sondern immer wieder ganz konkrete Reformvorschläge vorgelegt.

Mit ihm sprechen wir über seine Erfahrungen im Fernsehrat, über die Schwierigkeit journalistischer Unparteilichkeit und warum es wichtig ist, sich mit historischen und rechtlichen Voraussetzungen der Öffentlich-Rechtlichen auseinanderzusetzen. Wie sprechen darüber, warum öffentlich-rechtliche Mediatheken weniger wie TikTok, und mehr wie Wikipedia oder YouTube sein sollen. Und wir bekommen die vielen, weithin unbekannten Reformen in den Blick, seien es senderübergreifende Mediatheken, offene Empfehlungsalgorithmen oder internationale Kooperation für Freie Software. Dobusch betont, wie viel sich tut, gerade in Deutschland. Steht den öffentlich-rechtlichen Medien ihre beste Zeit erst noch bevor?

Shownotes

Transkript

Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

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