Über

Der Podcast

Wir diskutieren über das, was uns interessiert: Wie funktioniert Gesellschaft? Was heißt es heute, politisch zu sein? Welches Wissen ordnet unsere Welt? „Feuilleton von un­ten“ nennen wir das. Das heißt für uns nicht Kulturrundschau und Rezension – Feuilleton verstehen wir als ein öffent­liches Nachdenken über Gesellschaft im weitesten Sinne. Dabei versuchen wir, Perspektiven aus den Geistes- und Sozialwissenschaften zeitdiagnostisch produktiv zu machen. 

Im Podcast sprechen wir entweder zu zweit: Dann lesen wir Texte, kommentieren aktuelle Debatten und entwickeln gemeinsam Gedanken. Oder wir sprechen mit Gästen: Dann interessieren uns die Themen, in denen sie sich besser auskennen als wir. Dabei ist uns der akademische Qualifizierungsgrad nicht so wichtig wie eine originelle Perspektive. Soziologie und Philosophie, aber auch Historiographie, Ökonomik, Politik‑, Kultur‑, Literatur- und Kunstwissenschaft bieten uns Zugänge zur Deutung der Gegenwart und helfen uns dabei, uns als historisch-gesellschaftliche Wesen besser zu verstehen.

Noch Fragen? Darüber, was Podcasts sind und was sie für die öffentliche Wissenschaft leisten können, haben wir einen Beitrag im Soziologiemagazin geschrieben.

Und „wir“ – das sind

Jan hat Soziologie in Dresden und Berlin studiert und arbeitet inzwischen als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Nach Ausflügen in den „echten“ Rundfunk mag er am Podcasten, wie man sich ohne großen Aufwand intellektuell ausleben kann. Das macht großen Spaß, ist aber auch riskant: Beim späteren Hören darf man immer wieder seine Denkfehler entdecken.

Leo hat Philosophie, Germanistik, Kultur- und Sozialwissenschaften in Dresden, Berlin, Frankfurt (Oder) und Prag studiert. Er schrieb für verschiedene Print- und Onlinemedien und arbeitet zurzeit im Verlagswesen. Er hat das Gefühl, dass ihm die besten Ideen sowieso nicht am Schreibtisch kommen, sondern nur in der Diskussion. Das „sozusagen“ muss er sich aber noch abtrainieren.