Sonderfolge „Geld, Macht und Demokratie – Politische Theorien öffentlicher Finanzen“

Über öffentliche Finanzen wird meist in einem sehr bestimmten Ton gesprochen: Es geht um Spielräume, um Restriktionen, um das, was „man sich leisten kann“. Der Leviathan-Sonderband „Politische Theorien öffentlicher Finanzen“, mitherausgegeben von unserem Gast aus Folge 104, Sebastian Huhnholz, dreht die Perspektive um: Welche Begriffe und Problemerzählungen strukturieren eigentlich unser Reden über Staatsfinanzen? Und was folgt daraus – für die Handlungsfähigkeit des Staates wie für dessen demokratische Legitimität?

Am 18. Mai wurde der Band am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung vorgestellt. Wir senden in dieser Sonderfolge die Aufzeichnung des Podiumsgesprächs: Die politische Ökonomin Andrea Binder, der Demokratietheoretiker Philip Manow und die Politiktheoretikerin Jenny Stupka diskutieren über Sondervermögen, die Zwänge des internationalen Finanzsystems und die Frage, wie sich der Staat überhaupt finanzieren könnte. Moderation: Leon Wansleben.

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