Von Mao bis Xi – mit Felix Wemheuer

An China kommt niemand mehr vorbei – weder wirtschaftlich, noch sicherheitspolitisch oder ökologisch. Das Land ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und hat keine schlechten Chancen, in absehbarer Zeit den ersten Platz einzunehmen. Zugleich ist China schwer zu deuten: Mit seiner uralten kulturellen Tradition, seiner hybriden Wirtschaftsweise und seinem Einparteiensystem gibt es westlichen Beobachtern regelmäßig Rätsel auf. In dieser Folge versuchen wir deshalb, das gegenwärtige China aus der langen historischen Linie zu verstehen. Mit unserem Gast, dem Sinologen Felix Wemheuer, sprechen wir über die wechselvolle Geschichte Chinas im 20. und 21. Jahrhundert.

Dabei interessieren wir uns für die Besonderheiten des chinesischen Kommunismus unter Mao, die Gründe für die Hungerkatastrophe im „Großen Sprung nach vorn“ sowie die gewaltvolle Dynamik der Kulturrevolution. Zudem blicken wir auf die Erfolge und sozialen Verwerfungen der Reformära und landen schließlich in der Gegenwart. Wemheuer berichtet uns über die Lebensformen der neuen chinesischen Mittelschicht und erklärt uns die hartnäckige Herrschaft der Kommunistischen Partei. Schließlich fragen wir, welche Hoffnungen man mit der chinesischen Zivilgesellschaft verbinden darf. Und wie eigentlich eine progressive Chinapolitik im 21. Jahrhundert aussieht.

Shownotes

Transkript

Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

Gast

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Ein Kommentar

  1. Habt Ihr wirklich eineinhalb Stunden über China gesprochen, ohne die Internierungslager, die Kriegsdrohungen gegen Taiwan, die Unterdrückung in Tibet, die tödlichen Folgen des Maoismus-Exports (zB in Peru oder Kambodscha) auch nur zu touchieren?

    Das muss man erst mal hinbekommen.

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